Warum Vegetarier?


  Drei gute Gründe, vegetarisch zu leben

  Vegetarier - Spinner ?

  Vegetarier, Begriffe

  Vegetarisch - vegan

Prominente Vegetarier


 Drei gute Gründe, vegetarisch zu leben

Unser Motto: Leben und leben lassen!

 

LEBEN SCHÜTZEN IST NETTER ALS TÖTEN

Allein in Österreich werden jährlich
mehr als 70 Millionen Hühner, 5,5 Millionen Schweine
und 600.000 Rinder geschlachtet

 

FLEISCH ESSEN HEISST NAHRUNG VERSCHWENDEN

Die Tiere werden mit Getreide, Sojabohnen etc. gemästet
1 kg Fleisch kostet 2,5 bis 10 kg Getreide
Fleischernährung verlangt gegenüber pflanzlicher Kost
ein Vielfaches an Ackerland

 

WENIGER FLEISCH BEDEUTET GESÜNDER LEBEN

Wissenschaftliche Vegetarier-Studien zeigen
ein niedrigeres Sterberisiko insbesondere
für Krankheiten des Herz-und Kreislaufsystems
und bestimmte Krebserkrankungen

UND EIN VIERTER GRUND: GEGEN KLIMAWANDEL

Laut FAO (UNO) sind 18% der anthropogenen Treibhausgase auf die Viehzucht zurückzuführen

 

zurück


 Vegetarier - Spinner ?

Als der steirische Dichter Peter Rosegger vor hundert Jahren die zu seiner Zeit üblichen Schlachtmethoden anprangerte und dazu den Wunsch äußerte, wenigstens die Kinder von solchen Abscheulichkeiten fern zu halten, wurde er abgekanzelt: "Wollen Sie aus unseren Knaben rührselige Jammerbasen machen ? Unsere deutschen Knaben, die Enkel Hermanns, welche einst Rußland lahmlegen und Frankreich vernichten müssen...." . (aus "Erbarmen! ein Entrüstungsruf und eine Fürbitte")

Und Roseggers Vorwurf " Ich kann nicht einsehen, dass wir alle miteinander nur darum auf der Welt sein sollen, uzu quälen und zu töten", fand wenig Gehör.* Damals galten Vegetarier schlicht als Spinner. Heute, zwei Weltkriege und 50 Millionen und mehr Tote später hat man begriffen, dass die Spinner, wenn nicht Verbrecher, die sind, die Kriege wollen. Vegetarier dagegen gibt es viele, nahe zehn Prozent der Bevölkerung. Kaum jemand mehr hält sie für Spinner..


Hier eine Liste von Prominenten, die selbst Vegetarier sind oder positiv zum Vegetarismus stehen. **

Wilhelm Busch ("Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuß als Kannibalismus gilt"), die Schauspielerin Lil Dagover, der Schriftsteller Karl Heinz Deschner , der Theologe Eugen Drewermann, der Erfinder Thomas A. Edison, Albert Einstein, der Schauspieler und Privatgelehrte O.W.Fischer, Mahatma Gandhi, die Sängerin Nina Hagen, die Literatin Lotte Ingrisch, der Sänger Michael Jackson, die Schriftsteller Franz Kafka, Manfred Kyber, die Sängerin Madonna, die Musiker Paul und Linda McCartney, der Liedermacher Reinhard Mey, der Dichter Christian Morgenstern, die Pianistin Elly Ney, die Politikerin Madeleine Petrovic, der Schriftsteller Volker E. Pilgrim, Romain Rolland, Jean Jacqes Rousseau, die Schauspielerin und Autorin Barbara Rütting, Albert Schweitzer, Georg Bernard Shaw, Franz Kafka, der Schriftsteller und Nobelpreisträger Isaac B.Singer......

**Zitiert nach Helmut F. Kaplan(Hg.), Warum ich Vegetarier bin, rororo-Sachbuch 9675, 1995, anima 2-96

)
Und hier noch eine Reihe von Persönlichkeiten aus der Unterhaltungs- und Medienbranche (Stand ca. 2000):

Bryan Adams, Dirk Bach, Kim Basinger, Elisabeth Berkley, Linda Hair, Blümchen, Doris Dörrie, Amelia Fried, Richard Gere, Nina Hagen, Woody Harrison, Elke Heidenreich, Chrissie Hynde, Stephie Kindermann, Katja Lührs, Stella McCartney, Stephanie Philipp, Kate Pierson, Shania Twain, David Wilms ...Schauspielerinnen aus der ARD-Serie" Verbotene Liebe":
Yvonne Burbach als Cécile von Lahnstein: Leibgerichte: Eigentlich alles außer Fleisch und Fisch.
Miriam Lahnstein als Tanja von Anstetten: Lieblingsgericht: Ich mag sehr gerne Nudeln aller Art (allerdings ohne Fleisch!) und Kartoffeln mit Erbsen, mit Gemüse, als Gratin, als Püree, gebraten, mit Spinat ... Bin Vegetarier. (Quelle:www.daserste.de/verboteneliebe, 1-2006)

zurück


 Vegetarier, Begriffe

Vegetarier sind nach den Definitionen der internationalen Vegetarier-Verbände Menschen, die jedenfalls nichts vom toten Tier essen (auch keinen Fisch). Man unterscheidet weiter:

Ovo-lacto-Vegetarier verzichten nur auf Fleischwaren einschließlich Fisch, essen jedoch Eier und Milchprodukte

Lacto-Vegetarier verzichten zusätzlich auf Eier

Veganer. früher strenge Vegetarier genannt, sind Vegetarierl, die nicht nur nichts vom toten Tier sondern auch nichts vom lebenden Tier essen oder gebrauchen, also insbesondere auch (tierische) Milch und Eier ablehnen und weiters (meist) Honig, Schaf- und andere tierische Wolle meiden

Wiewohl Veganer definitionsgemäß nur eine Untergruppe der Obergruppe cVegetarier sind, wird das Wort vegan heute iumgssprachlich häufig als Gegensactz zu vegetarisch gebraucht und der Begriff vegetarisch nut für ovo-lakto-vegetarisch verwendet..

 

zurück


 Vegetarisch - vegan

Warum vegan leben?

Gesundheit: Etliche alternative Experten zB der US-amerikanische Arzt Neal Barnard halten Milch und Ei abweichend von der Schulmedizin für gesundheitsabträglich. Von der Meinung, dass vegane Ernährung nicht ausreichend sei, ist die Schulmedizin schon seit einiger Zeit abgekommen- Allerdings erfordert vegane Ernährung mehr Sorgfalt bei der Nahrungszusammenstellung, um Mängel zu vermeiden, ganz besonders bei Kleinkindern.

Ethik: Für Menschen, die Fleisch meiden, weil sie nicht unnötig Tiere töten lassen wollen, ist vegan die logische Konsequenz, weil auch Milch- und Ei-„Produktion“ regelmäßig Tiertod bedeutet.
Legehennen werden in der Regel nach einer Legeperiode, im Alter von weniger als eineinhalb Jahren getötet. Ihre Brüder bereits als Küken oder bei Zweinutzungshühnern nach ein paar Monaten als Masthähnchen..
Gewähren Sie allerdings abgetanen Legehennen Asyl und essen deren Eier, bedeutet dies nicht Tod sondern Leben.
Kühe müssen um ausreichend Milch zu geben etwa jährlich ein Kind bekommen. Das wird wenn männlich jedenfalls, wenn weiblich und nicht als Nachwuchs-Milchkuh benötigt, als Mastkalb oder Mastrind getötet und von den Fleischessern aufgegessen. Die Milchkühe selbst werden heutzutage meist bereits nach etwa drei Laktationsperioden, also im Alter von fünf oder sechs Jahren geschlachtet und ebenfalls aufgegessen.

Allerdings, das Dilemma: Weniger Milchkonsum bedeutet weniger Milchkühe und damit weniger Rindfleisch (eine der in Österreich üblichen Zweinutzungskühe wiegt um die 700 kg) und Fleischesser weichen auf Fleisch mindergewichtigere Tiere aus. Milchverzicht bedeutet daher wenigstens unter den österr. viehwirtschaftlichen Verhältnissen betrüblicherweise ein Mehr an Tiertötungen.
Es erscheint daher im Interesse der Tiere sinnvoll, sich vorerst darauf zu konzentrieren, möglichst viele Menschen für den Lakto-Vegetarismus zu gewinnen. Lakto-Vegetarismus reduziert die Tötung warmblütiger Tiere für Nahrungszwecke um mehr als 99 Prozent.

 


zurück, Zurück zur Homepage