Einkaufsführer


  Vegan

         Vegan allgemein

Neal Barnard: Iss dich fit
Gill Langley, Vegane Ernährung

        "Vegane" Nahrungsmittel, Bezugsquellen

Das europäische Vegetarismus- Label in Österreich
Neu in Supermärkten
grundlegendee Lebensmittel bei veganer Ernährung
Vitamin B12
Vegetarisches Fertigfutter für Katzen
Ist Brot vegetarisch?
Ist Rotkraut, tiefgekühlt, vegetarisch?

Vitamin B12-Zahnpasta

Vegetarische" Schuhe = Schuhe ohne Leder

Vegan Versand

 

  Kosmetik

 Tierische Produkte aus tierfreundlicherer Haltung siehe Konsumententips der Gesellschaft für humane Nutztierhaltung


 Vegan

Die der "industriellen Viehproduktion" verpflichteten Tierzüchter haben - schon vor Erfindung der Gentechnik - das "Wegwerf-Vieh" geschaffen, d.h. um den Preis verkürzter Lebensdauer auf Höchstleistung getrimmte Tiere, wenigstens teilweise beschränkt auf nur eine Nutzungsart (Eier bzw. Milch oder Fleisch); besonders kraß bei der Legehenne (die männlichen Küken werden sogleich nach dem Schlupf getötet, die Hennen aus Rentabilitätsgründen meist schon nach 16 bis 20 Monaten geschlachtet). Nicht nur Fleischessen, auch der Genuß von Eiern und Milch bedeutet so immer stärker baldigen Tod der Tiere. Selbst biologische und tiergerechte Haltung, so sehr sie gegenüber der grauslichen konventionellen Haltung ein Fortschritt zum Besseren ist, kann das Tötungsdilemma nicht lösen. Konsequenterweise entschließen sich daher immer mehr Vegetarier zu veganer Lebensführung, d.h. verzichten auch auf Eier und Milchprodukte und bei strikterer Einstellung auch auf Gebrauchsgüter aus tierischen Stoffen, wie Schafwolle und Leder (Die Verwendung von Leder widerspricht übrigens bereits "vegetarischer" Lebensauffassung).

Während der deutsche Ernährungswissenschaftler Claus Leitzmann meint, die vegane Kostform bedinge allerdings besondere Sorgfalt bei der Zusammenstellung der Nahrung, um Mängel zu vermeiden, plädiert der amerikanische Arzt Neal Barnard für rein pflanzliche Ernährung (siehe Neal Barnard: Iss dich fit - Die vitalisierende Kraft der Ernährung rororo-TB 1998 318 Seiten)


Neal Barnard Iss dich fit - Die vitalisierende Kraft der Ernährung

"Die in diesem Buch beschriebenen gesundheitlichen Vorteile ergeben sich ausschließlich aus pflanzlicher Ernährung. Ich empfehle nachdrücklich, auf Milchprodukte und Fleisch völlig zu verzichten. Sie enthalten so viele Bestandteile, die Angriffe freier Radikale und anderer Chemikalien begünstigen und zum Arterienverfall, Hormonverschiebungen, Knochenschwund und Übergewicht beitragen, daß es keinen Anlaß gibt, sie überhaupt zu verzehren. (Lediglich für Vitamin B12 ist Ergänzung erforderlich).
Die 4 Grundpfeiler einer gesunden Ernährung nach Barnard.:
Gemüse Hülsenfrüchte Vollkornprodukte Obst
Eine grobe Richtschnur (Näheres im Buch): auf den Teller bis zur Hälfte Gemüse (grün und gelb/rot), ¼ Hülsenfrüchte, ¼ Getreideprodukte.

Während der deutsche Ernährungsfachmann Univ.-Prof. Dr. Claus Leitzmann meint ((Leitzmann/Hahn Vegetarische Ernährung: Gesund und bewußt essen Trias 1998, 218 öS) , eine rein pflanzliche, vegane Kost stelle hohe Anforderungen an das Ernährungswissen, es sei nicht immer gesichert, daß alle Nährstoffe auch tatsächlich in ausreichender Menge zugeführt werden, insbes. in Zeiten erhöhten Ernährungsbedarfs (wie Schwangerschaft, Stillzeit , Säuglings- und Kleinkinderalter), sagt Barnard: Vegetarische (gemeint hier vegane) Ernährung enthält auch ohne genaue Planung reichlich Protein, vorausgesetzt sie ist vielseitig. Die alte Vorstellung, man müsse verschiedene Lebensmittel sorgfältig kombinieren, um die Proteinversorgung sicherzustellen, wurde von den Ernährungswissenschaftlern verworfen, denn es stellte sich heraus, daß vielseitige pflanzliche Ernährung mehr als genug Protein enthält... Grünes Gemüse und Hülsenfrüchte decken auch ohne weiteres den Calciumbedarf des Organismus.


Achtung, auch Barnard betont: ausreichende Vitamin B12-Zufuhr durch Vitamin-Präparate ist für Veganer nötig.

Näheres siehe Stichwort Wissenschaft)


Gill Langley, Vegane Ernährung,

Echo Verlag Göttingen 1999, 240 Seiten, 11.30 € (D).
Das bisher umfassendste Werk zur veganen Ernährung, häufig als "vegane Bibel" bezeichnet. Die britische Wissenschaftlerin Dr. Gill Langley hat die wissenschaftliche Literatur zum Thema Vegane Ernährung ausgewertet und das Ergebnis in einem umfassenden Bericht erstmals 1988 veröffentlicht. 1995 erschien in England eine erweiterte Neuauflage, die nun in deutscher Übersetzung vorliegt.
Langley behandelt in der herkömmlichen Art in einzelnen Kapiteln die maßgeblichen Nahrungsbestandteile (Proteine, Kohlehydrate, Fette, Vit-amine, Mineralstoffe), beschäftigt sich darüber hinaus auch mit Mutter und Kind, Milch und Gesundheit, dem Gesundheitsstatus von Veganern und mit veganer Ernährung als Therapie. Die den Ausführungen zu den einzelnen Punkten jeweils nachgestellte Zusammenfassung erleichtert das Studium.
Für Laien leicht verständlich geschrieben, bietet das Buch auch Fachleuten durch reiche Litera-turangaben und kritische Würdigung allfälliger Problembereiche solide Information. Ärzten und Diätberuflern, von denen leider viele bezüglich veganer und manchmal auch vegetarischer Ernäh-rung noch nicht zu den Fachleuten zu zählen sind, könnte es helfen, ihre aus Vorurteil noch häufig vertretenen Bedenken gegen die vegane Lebensweise zu überdenken.
Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studien zeigen, daß sich der Mensch mit eine ausgewoge-ne vielseitigen veganen Kost gesund ernähren und daraus sogar gesundheitliche Vorteile ziehen kann, wie dies bereits Neal Barnard in Iss dich fit darlegt.
Bezüglich Einzelheiten, insbes. betr. Sonderfällen wie Kleinkinderernährung sei auf das Werk verwiesen. Generell gelte ein abwechslungsreicher Spei-seplan aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten (z.B.Tofu), frischen Gemüsen, frischem und ge-trocknetem Obst, Nüssen und Samen. Bemer-kenswert die Angabe, daß es entgegen älterer wissenschaftlicher Meinung nicht nötig sei, sich über die Kombination verschiedener Eiweißarten in jeder Mahlzeit den Kopf zu zerbrechen. Ein abwechslungsreicher Speiseplan, der täglich aus zwei oder mehr Pflanzengruppen zusammenge-stellt ist, liefere ausreichend Protein.
Ebenso wie Barnard empfiehlt auch Langley ausreichende Vitamin-B12-Zufuhr durch entsprechend (künstlich) angereicherte Lebensmittel.
Die heutige Form der Milch- und Eigewinnung aus spezialisierten "Einzweck-Tieren" bedeutet, was Tötung und Tierqual betrifft, nur mehr wenig Unterschied zur Fleischgewinnung. Viele sehen daher in veganer Lebensweise ein ethisches Ge-bot. Das Buch ist hier eine wertvolle Hilfe.


"Vegane" Nahrungsmittel, Bezugsquellen

Das europäische Vegetarismus- Label in Österreich
Erfreulicherweise sind in Goßmärkten schon zahlreiche vegetarische und vegane Produkte wie Bratlinge, Aufstriche etc. erhältlich. Nur ist es etwas mühsam und auch nicht immer sicher, an Hand der Inhaltsangabe festzustellen, ob sie es wirklich sind. Darum hat die Europäische Vegetarier Union (EVU) ein Label geschaffen (ein V als Blume ), das anzeigt: Hier ist wirklich nichts vom toten Tier drin und mit dem Zusatz "vegan" auch nichts vom lebenden. Als erste österreichische Kette hat vor etlichen Jahren Merkur eine durch das V-Label mit Zusatz "vegan" gekennzeichnete neue Linie namens "Vegavita" auf den Markt gebracht, rein pflanzlich. Im Frühjahr 2012 hat spar mit der Marke Veggie, teils vegan, teils /ovo-lakto nachgezogen. Näheres hiezu im folgenden:

 

Die grundlegenden Lebensmittel bei veganer Ernährung

Gemüse - Vollkornprodukte (Die Betonung liegt auf "Voll") - Hülsenfrüchte (Soja) - Obst - Samen

sind meists auch in Bio-Qualität in den Läden der Lebensmittel-Ketten erhältlich.

Milch-Imitate

Die gängigste, in den meisten Lebensmittelmärkten erhältliche Alternative ist Sojadrink(die Bezeichnung Sojamilch ist nicht erlaubt). Es gibt ihn aus biologischem oder aus konventionellem Anbau, auch mit Zucker- und/oder Calciumzusatz, mit Soja . In Österreich wird Sojadrink in Kettenläden meist aus belgischer Produktion in 1-Liter-Tetrapack angeboten. Etliche Reformhäuser und auch die DM-Kette führen Sojadrink auch in Halbliter-Packung. In Reformhäusern und Bioläden findet man noch anderen Milchersatz wie Reisdrink oder Haferdrink.
Bei all diesen Milch-Alternativen ist zu beachten, daß sie natürlich nicht für sich allein sondern nur im Zusammenhalt mit geeigneten anderen Nahrungsstoffen einen vollwertigen Milchersatz bedeuten.

Soja-Produkte,

die insbesondere bei veganer Ernährung für die Eiweißversorgung von Interesse sind, gibt es daneben in verschiedenster Form, ob als süßes Sojadessert mit verschiedenem Geschmack in den meisten Kettenläden, ob als Tofu, Soja-Fleisch, Tempeh ob als (meist teure) fertige Fleischimitate in Würstchen-, Laibchen- und Aufstrichform in Reformhäusern etc. (Achtung: Würstchen u.andere Erzeugnise einzelner Firmen enthalten auch Ei; Zutatenliste beachten.)

Sojafleisch d.i. strukturiertes Sojaeiweiß, erhältlich vorwiegend in Reformhäusern in verschiedener Form: Granulat, Würfel, Schnitzel; Zubereitung in der Regel: je nach Größe der Stücke eine Zeit lang einweichen (in Würzmischungen , z.B Gemüsewürze, oder in Wasser und später würzen) und/oder kochen, dann wie tierisches Fleisch weiter verwenden. Teilweie bereits aufbereitet, z.B. Soja-Trockenmix "Veggy Star NUTRI SUN (veganes Faschiertes), erhältlich im Versand bei Nutri Sun, 2601 Maria Theresia, www.nutrisun.at.
Tofu (aus gekochten Sojaabohnen mit Hilfe eines Gerinnungsmittels erzeugt), schnittfest, fast geschmacksneutral, daher sowohl für fleischähnliche Zubereitung (z.B. braten) als auch für Süßspeisen verwendbar.
(Tempeh (durch Pilz fermentierte Sojabohnen), ebenfalls zum Braten, Kochen, Dünsten etc.

Fleisch-Imitationen gibt es auch auf Getreidebasis, z.B..
Seitan d.s. Gluten (Klebereiweiß, hergestellt indem man aus Weizen die Stärke auswäscht). Es ist proteinreich, cholesterin- und nahezu fettfrei, man kann es braten, kochen, fritieren, kalt (z.B. auf Brot) und warm verzehren, den Geschmack je nach Würze variieren. Viele Naturkostläden führen es als bereits eßfertige Spezialität (z.B. Vegavita). Es ist in Reformläden auch als Mehl zum Selbermachen erhältlich (z.B. Fertig-Mix aus Weizeneiweiß von granoVita).

Nicht alle Fleischersatzprodukte sind vegan. Beispielsweise enthalten Produkte der Marke granoVita manchmal Ei.

Brotaufstriche und Pasteten: Alteingeführt sind vor allem auf Hefe basierende, u.a. das in der Schweiz hergestellte Tartex sowie die in Deutschland produzierten Sandwich-Pastete der Marke granoVita, die auch Soja enthält, weiters Vitam-R; diese und ähnliche Produkte sind vor allem in Reformhöusern, aber auch in manchen Lebensmittel- und Drogeriemarkt-Fiilalen erhältlich. Billiger kommt häfig die Eigenerstellung von Brotaufstrichen. Siehe: (Ernährung - Kochbücher z.B. Jutta Grimm, Brotaufstriche selbst gemacht - Süßes und Pikantes aus der Vollwertküche, Taschenbuch, 139 Seiten, , pala-verlag, Darmstadt).

In jüngerer Zeit sind dazu zahlreiche Aufstriche,rvor allem auf Soja-, Getreide- und Gemüsebasis dazugekommen. Nach den Pionieren bio.k, Sojarei etc., sind nun auch Eigenmarken großen Lebensmittel-Ketten dominant. Schon länger VegaVita bei Merkur/Billa und seit 2012 Veggie bei spar, die beide das -eichen trage, bei VegaVita alle mit dem Zusatz vegan, bei Veggie teils auch l/o. Näheres siehe weiter unten.


Anmerkung: Fleisch-Imitate sind häufig geschmacklich bewußt fleischähnlich gestaltete denaturierte Produkte, die Fleischessern den Umstieg erleichtern sollen. Sie entsprechen in der Regel ebenso wenig wie Milchimitate (Sojadrink) den Prinzipien einer vitalstoffreichen Vollwertkost (nach Dr.Bruker, Kollath, Bircher-Benner)), die in Teilen auch von der Schulmedizin für zweckmäßig erachtet wird (siehe Leitzmann etc.)

Ei-Ersatz als Binde- oder Triebmittel: Vegane Schriften empfehlen u.a. für 1 Ei einen gut gehäuften Eßlöffel Sojamehl in etwas Wasser cremig gerührt, dem Teig zuzugeben, oder
Eiersatz aus dem Reformhaus, z.B. Hammermühle Eiersatz. Ersetzt die Back- und Kocheigenschaften von Ei. Geeignet zur Teig-, Dessertschaum und Cremeherstellung. Erhältlich in Reformhäusern etc., entspricht preislich etwa (Bio)Freilandeiern

Vitamin B12

ist zwar für Naturmenschen, die sich schmutzreich ernähren, in der Regel kein Problem. In unserer Zivilisation liegt die Gefahr für Veganer vor allem, vereinfacht dargestellt darin, daß aufgrund der meist überdurchschnittlichen Folsäureaufnahme das sonst erste Anzeichen eines Vitamin B12-Mangels, Blutarmut, vorerst nicht auftritt und dessen weitere Folge, irreparable Nervenschäden (wie funikuläre Myelose) erst zu spät erkannt werden. Erschwerend wirkt, daß der Mensch in der Regel über B12-Reserven für etliche Jahre verfügt und deren Ende vorerst nicht fühlbar ist und daß nicht jede Untersuchungsmethode zwischen aktivem B12 und sogar die Aufnahme hemmenden inaktiven Analoga unterscheidet. Laut Leitzmann enthalten die in manchen Vegan-Schriften als B12 Quelle genannten Algen und bestimmte Lupinenprodukte (zu Lopino siehe unten) kein von Menschen verwertbares Vitamin B12; inwieweit die kleinen Mengen von B12 in milchsäurevergorenem Sauerkraut ausreichen, sei fraglich.

Empfohlen wird insbesondere Veganern eine periodische Erhebung des B12 Serum Status, und B12 Supplementierung, d.h. die Einnahme entsprechender Vitamin-Präparate (z.B Vitamin B12-Kapseln erhältlich in Reformhäusern, verschiedene Vit.B12-Präparate in Apotheken.) Sseit kurzem gibt es auch eine Vitamin B12-Zahnpasta. Näheres in der folgenden Notiz (aus anina Nr.2/2012):

Zur Vitamin B12-Zahnpasta
Aus einer Presseaussendung des VEBU v. 25.05.2012
Eine Studie des Instituts für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE) in Gießen zur Wirksamkeit der neuen Vitamin-B12-Zahncreme ergab: Die ausschließliche Verwendung der vom VEBU initiierten Zahncreme über einen Zeitraum von fünf Wochen führte bei den etwa 90 Teilnehmern zu einer deutlichen Verbes-serung des Vitamin-B12-Status.
Vorgangsweise: Bei den anfangs 127 Teilnehmern wurde in der ersten Phase der Vitamin-B12-Status anhand von Blutunter-suchungen ermittelt. 37 Teilnehmern mit einem Vitamin-B12-Mangel wurde ärztliche Beratung und Ausscheiden aus der Studie nahegelegt, einige davon haben jedoch auf eigene Verantwortung in einer gesonderten Gruppe (Therapiegruppe) weiterhin teilgenommen. So konnte auch untersucht werden, inwiefern die Zahncreme einem akuten Mangel entgegen wirken kann.
Die Probanden im Normbereich wurden per Zufallsauswahl auf zwei Gruppen verteilt, von denen eine die Test-Zahncreme (Verumgruppe) und die andere eine Placebo-Zahncreme erhielt. Nach der fünfwöchigen Testphase wurden bei allen drei Gruppen erneut Blutproben genom-men. Insgesamt konnten von 91 Probanden beide Blutuntersuchungen ausgewertet werden.
Blutbild bestätigt die Wirksamkeit: Der Wert für Holo-Transcobalamin, dem sensibelsten der drei gemessenen Indikatoren, hat sich im Durch-schnitt (Verum- & Therapiegruppe) um 92 % verbessert. Bei Probanden mit sehr niedrigen Ausgangswerten (Therapiegruppe) hat sich der Wert sogar mehr als verdreifacht. Die Vitamin-B12-Konzentration im Serum stieg um durch-schnittlich 26 % und damit ebenfalls deutlich an. Bei der Placebo-Gruppe sank hingegen die Konzentration im Serum, der Wert für Holo-Transcobalamin veränderte sich nicht signifi-kant. Der Wert für Homocystein, ein Indikator, bei dem niedrige Werte gesundheitlich vorteil-haft sind, sind bei der Verum- & Therapie-gruppe leicht gesunken. Die Ergebnisse zeigen deutlich die gute Wirksamkeit der mit 100 Mikrogramm Vitamin B12 pro Gramm ange-reicherten „SANTE dental med Zahncreme Vitamin B12“.

Wo gibt es "Sante dental med Zahncreme" VitaminB12"?
(Unter anderem:)

In Oberösterreich in
4020 Linz in der Parfümerie Sanfte Pflege - R. Buchegger, Rathausgasse 2
siehe auch weiter unten
4701 Bad Schallerbach in der Drogerie Resch
4710 Grieskirchen in der Drogerie Resch, Stadtplatz 27

in der Steiermark:
in Graz:'
8020 in der Reformdrogerie Weinkopf, Südtiroler Platz 1/Ecke Grieskai
8042 Graz-St.Peter im Bioladen Knospe,St.Peter-Hauptstr. 36
(nächst Einmümdung Peterbergenstraße /Schimautz) und Nussbaumer Straße, Parkplätze im Hof)
in 8200 Gleisdorf (Oststeiermark) in der Drogerie Heidi Schleiss, Hauptplatz 1
siehe auch weiter unten

in Tirol: In Innsbruck im Biosupermarkt VITALIA, Langer Weg.
siehe auch weiter unten .

außerdem in den meisten denn's Biomarkt-Filialen, und zwar in Salzburg, Linz-Lenaupark, Wels, Ried i.I.,und in fast allen Filialen in Wien (ausgenommen Landstraße),
weiters in allen Filialen der Reformhaus Martin-Kette

und bei der Versandfirma Lebensweise Tel.02 743/ 88 211, email veganversand@aon.at, www.veganversand-lebensweise.at
(Stand 30.11.2012)

Vegetarisches Fertigfutter für Katzen gibt es

a) als Pulver (Markenname Vegecat und Vegekit), welches nach verschiedenen genauen Rezepten (vorwiegend auf Basis Soja und/oder anderen Hülsenfrüchten, Getreide etc.) herzustellendem "Kuchen" oder Brei beizumengen ist, und

b) als Fertigprodukt (Markenname Vegusto Cat) in gekühlt aufzubewahrender Frischhaltepackung (Bezugsquelle: Vegourmet-Line (Humanitas, Postfach 13, 6866 Andelsbuch, Vorarlberg, Tel.05512 / 4344)


Rotkraut vegetarisch ? Leider, Tiefkühlware meist nein.
Iglo und die eine oder andere Marke verwenden Schweinefett. Eine andere ist mit Rinderbrühe "aufgebessert". Lediglich ja!Natürlich-Bio-Rotkraut ist laut Inhaltsangabe ohne tierische Zusätze hergestellt. Also: Auch bei Tierfkühlgemüse, das auf den ersten Blick vegetarisch erscheint, immer genau die Inhaltsangabe lesen. Iglo hat übrigens in Aussicht gestellt, die Rezeptur zu überdenken. (15.12.2005)

Ist Brot vegetarisch?

Nicht immer. Manche Brotsorten enthalten tierische Fette (z.B. Schweineschmalz). Nähere Information auf Anfrage.


Maggi kennzeichnet neuerdings einige seiner Produkte mit einem Symbol als (Lakto/ovo-)vegetarisch und gibt bei einigen ausdrücklich an, ob sie für Lakto- oder Ovo-Vegetarier geeignet sind. Zur Prüfung, ob sie vegan sind oder ob nicht gekennzeichnete Artikel lakto/ovo-vegetarisch sind, empfiehlt es sich bei allen Produkten genau die Zutatenliste zu studieren. Dies gilt auch für Knorr-Produkte, soweit sie nicht audrücklich als "rein pflanzlich gekennzeichnet sind.Auch einige andere Firmen z.B. Kellogs, kennzeichnen (lakto/ovo)vegetarische Artikel teilweise mit einem firmeneigenem Symbol.


"Vegetarische" Schuhe (lederfreie Schuhe)

gibt es in qualitativ besserer Ausführung
im Veganenr Fashion Store (Muso Koroni) in 1080 Wien Josefstädter Str. 33 und ,
und bei der Versandfirma Lebensweise Tel.02 743/ 88 211, email veganversand@aon.at, www.veganversand-lebensweise.at

Lederfreie Straßenschuhe ohne besonderen Qualitätsanspruch aus (in der Regel nicht atmungsaktivem) Kunststoff führen fallweise auch einzelne Billigpreis-Geschäfte


Vegan Versand –Adressen von Versandfirmen für vegane Produkte in Österreich:

Lebensweise, H.Singer, Fuchsberg 15, A-3062 Kirchstetten, NIederösterreich, Tel.02 743/ 88 211, insbes. auch Tiernahrung, lederfreie Schuhe, email veganversand@aon.at, website: www.veganversand-lebensweise.at


Vegetarisches im Handel (aus anima Nr-1/2012)
Fleischfreie Zone in Supermärkten wächst - auch Nicht-Vegetarier machen vor ihr Halt.

Es ist ja noch gar nicht so lange her, da wurden Vegetarier als „Körndlfresser“ abgetan oder milde belächelt. Aber die Zeiten ändern sich allmählich. Nicht nur das Elend der Nutztiere oder die Fleischskandale lassen immer öfter Menschen den Appetit auf Fleischprodukte vergehen. Auch der Klimawandel, an dem die Tierzucht einen ganz entscheidenden Anteil hat, lässt viele nach- und umdenken. Vegetarische Ernährung liegt somit voll im Trend und gilt als Ausdruck eines gesunden und bewussten Lebensstils. Den Supermarktketten blieb dieser Trend nicht verborgen und diese erweitern daher ihr vegetarisches Angebot stetig.
Pioniere waren die Handelsketten allerdings nicht. Es waren initiative Kleinunternehmer, die vorangegangen sind, etwa mit Tofu die sojarei in Traiskirchen/NÖ, mit Aufstrichen bio.k, im Burgenland beheimate, und manch andere. Langsam haben sie über die Bioläden hinaus einen kleinen Platz in den Supermarktregalen erkämpft. Hoffen wir, dass sie von den Großen im brutalen Preiskampf nicht eliminiert werden. Letztlich entscheiden die Konsumenten – fall man sie lässt und die kleinen nicht plötzlich ausgelistet sind.
Ü brigens, Aufstriche: bio.k erzeugt eine Vielzahl von Aufstrichen, von denen allerdings meist nur wenige in die Supermarkt-Regale Einlass gefunden haben.
Ä hnliches gilt von den sojarei-Produkten.
Nebenbei: Schon vor weit mehr als 100 Jahren hat der Lebensmittelpionier Kellog (Cornflakes) die Erdnussbutter erfunden. Köstlich ist auch Vollkornbrot mit Walnüssen, ganz ohne industriellen Aufstrich.


Wir haben für Sie die Supermarktregale durchforstet, um einen Vergleich von Angebot (ohne Gewähr auf Vollständigkeit), Preisunterschied und Geschmack – über den es sich allerdings streiten lässt – erstellen können.
Der Handelsriese SPAR hat seit kurzem unter der Eigenmarke „veggie“ 43 Produkte in sein Sortiment aufgenommen, die das V-Label der Europäischen Vegetarier Union (grünes V, rechts in einer Knospe auslaufend, im gelben Kreis) tragen. Es werden vier Abstufungen unterschieden: vegan, ovo, lacto- und ovo-lacto-vegetarisch. Mit diesem Angebot hat SPAR hinsichtlich der Auswahl unter den Supermärkten nun die Nase vorne. Mit einer großen Werbekampagne will man die vegetarischen Produkte offensichtlich aus dem Nischensegment herausholen und die breite Masse ansprechen. Das Konterfei der bekannten Hollywood-Schauspielerin Gwyneth PALTROW und der Slogan: „Ich bin keine Vegetarierin. Aber ich liebe Veggie!“ soll dabei helfen, dass sich nicht nur Vegetarier angesprochen fühlen.

Das neue SPAR Veggie Sortiment:
Bio-Tofu-Spezialitäten
(Natur, Geräuchert, mit Bärlauch-Knoblauch, Oliven und getrockneten Tomaten, Chili);
Pflanzliche Bio-Aufstriche
Tomate-Basilikum, Curry-Ananas, Humus, Tramezzini pikant, Tomaten-Olive, Gemüse, Indianerbohne-Chili, Karotte,
Vegetarische Laibchen
Bio-Laibchen-Tofu, Bio-Laibchen-Dinkel, Bio-Laibchen-Gemüse
Salate und Mayonnaise
Bio-Mayonnaise auf Sojabasis ohne Ei, Bio-Nudel-Gemüse-Salat, Bio-Soja-Salat
Fleischalternativen
Bio-Gulasch, Bio-Chili con Carne, Grillplatte, Bio-Bratstreifen, Bio-Gyros, Gourdon Bleu, vegetarische Bällchen, Aufschnittwurst pikant, Bratwurst mit Majoran
Vegetar. Pasta: Tortelloni mit Polenta
Gemüsegerichte
Gemüse-Nuggets, Gemüse-Schnitzel paniert, Gemüsestrudel
Vegetarische Steinofen-Pizza
Bio-Steinofen-Pizza Spinat, Bio-Steinofen-Pizza Gemüse
Vegetarier der veganen Richtung müssen acht geben und auf die zusätzliche Angabe „vegan“ unter dem V-Label achten, da in einigen Produkten Eier und/oder Milchprodukte enthalten sind.
Unser Geschmackstest:
Der rein pflanzliche Salat aus Soja und geräuchertem Tofu schmeckt wegen des knackigen Mais leicht süßlich (200 g 1,79 €)
Indianerbohnen-Chili-Aufstrich (alle Sorten 125 g 1,49 €): Sehr voller runder Geschmack mit einem Hauch von Schärfe
Tramezzini-Pikant schmeckt wirklich pikant. Wenn Sie Schärfe schätzen, werden sie ihn lieben!
Curry-Ananas-Aufstrich ist sehr cremig, aber Curry und Ananas könnte man etwas intensiver schmecken. Humus, ein Aufstrich aus Kichererbsen schmeckt einfach köstlich. Vorsicht: Man kann nicht aufhören, bis dass der Becher leer ist.
Das Gyros (200 g 2,99 €) ist super würzig, tolle Konsistenz. Mit (veganer) Joghurt-Sauce und etwas Gemüse in frischem Weißbrot ein echter Hit. Auch die Aufschnittwurst (60 g um 0,89 €) schmeckt toll in einer Semmel mit Gurkerl oder mit Essig und Öl als saurer Wurstsalat.

Während die Einführung der neuen Spar-Eigenmarke, wie Ihnen vermutlich nicht verborgen geblieben ist, von erstaunlich hohem Werbeaufwand begleitet war, hat der Rewe-Konzern seine Eigenmarke „Vega Vita“ vor zehn Jahren bei MERKUR ohne besondere Werbung eingeführt. Mittlerweile umfasst das Produktsortiment 27 Produkte. Seit Mitte 2010 ist das Grundsortiment von „Vega Vita“ auch in den meisten BILLA-Filialen erhältlich. Die „Vega Vita“ –Produkte sind rein pflanzlich, also frei von tierischen Inhaltsstoffen, was die Marke für Veganer besonders attraktiv macht.

Neben dieser Eigenmarke führen MERKUR und viele Billa-Filialen auch vegane Produkte (vor allem Aufstriche) von Green Heart, Bio.k und der Sojarei. Letztere ist auch mit Tofu, Seitan und verschiedenen Laibchen vertreten.

Das MERKUR Vega Vita-Sortiment teilweise auch bei BILLA, umfasst)
Vegane Aufstriche
Heurigenaufstrich, Kräuteraufstrich, EiVrei Aufstrich, Kren-Karotten Aufstrich
Tofu:
Natur, geräuchert, stark geräuchert,Grilltofu
Vegane Fertiggerichte
Seitanfilet, Viener-Schnitzel, Vleischlaibchen, ChickVin Nuggets, Vleischgeschneetzeltes, Chilo non Vleisch, Grillvariation, Cevapcici, Vleischsauce Bolognese
VurstSpezialitäten
Grillvürstel, Aufschnittvurst fein, Aufschnittvurst pikant, Knackvurst, Vleischkäse, Vrankfurter, Bratwurst, Streichvurst
Unser Geschmackstest:
Cevapcici (200 g 2,99 €) und Vleischlaibchen (210 g 3,59 €) könnten auch überzeugten Fleischessern schmecken. Beides sehr würzig und schmackhaft. Ebenso der Vleischkäse (140 g 1,69). Er ist im Aussehen und Konsinstenz dem Leberkäse nachempfunden und schmeckt sowohl kalt als auch knusprig gebraten zu Kartoffelpüree einfach köstlich.

Besonderes „Zuckerl“ bei MERKUR: MIO Soja-Eis am Stiel, Vanille mit Schokoglasur, 3-Stk.-Packung (á 100 g) um 1,99 €
HOFER und ZIELPUNKT haben in diesem Bereich noch keine Eigenmarke. Sie bieten aber Vegetarisches in Form von Aufstrichen und Fertiggerichte wie Gemüse-Nuggets oder Gemüseschnitzel.
Auch PENNY bietet im Rahmen der Bioschiene vegane Aufstriche (Paprika-Pfefferoni, Paradeiser, Gemüse-Karotte, Grünkern) sowie Bio-Tofu, 300g, um günstige 1,99 €.

Fazit: Bei den Fleischalternativen ist der Preisunterschied bei den Produkten von SPAR, MERKUR und BILLA minimal bis unbedeutend. Auch der Geschmackstest ergab keine gravierend unterschiedlichen Geschmackserlebnisse. Bei unserer subjektiven Reihung haben die Vega Vita-Produkte etwas besser abgeschnitten. Aber Geschmack ist etwas sehr Individuelles und andere könnten sie bei Verkostung genau gegenteilig bewerten.
Bei den Aufstrichen haben HOFER und PENNY die günstigsten Preise. Sowohl bei PENNY als auch bei HOFER kosten die 200-g-Becher in Bioqualität nur 1,49 €.

Dass nun vermehrt Supermarktketten vegetarische Alternativprodukte anbieten, zeigt deutlich, dass derer immer mehr werden, die sich nicht mehr mit Billigfleisch und Käfigeier-Keksen abspeisen lassen. Außerdem ist es auch sehr von Vorteil, dass man auf den Supermarkt um die Ecke verweisen kann, wenn man von interessierten „Normalessern“ gefragt wird, wo es den vegane Bratwürste oder Schnitzel gibt. So schätzenswert Reformhäuser, Biomärkte und vegane Onlineshops auch sind, die meisten Leute kaufen im Supermarkt ein. Und wenn es vegane Produkte auch dort gibt, werden sie auch viel eher gekauft, als wenn man sie umständlich irgendwo extra besorgen muss. Zur Förderung der vegetarischen Lebensweise sind die Supermarktangebote daher sehr wichtig und begrüßenswert.

Noch ein Nachsatz: Die eine oder andere Zeitung machte sich nach Besuch einer der Veggie-Messen lustig: Wenn die Vegetarier Fleisch verabscheuen, warum bietet man dort massenweise Produkte an, die wie Fleisch ausschauen und schmecken sollen?
Tatsächlich: gestandenen jahrzehntelangen Vegetariern sind diese Fleischimitate meist ein Greuel. Vegane Waren sind in den Geschäften nichts Neues. Die Regale waren schon immer voll davon: Getreidemehle, Polenta, Buchweizen(Haiden)mehl, Reis, Hülsenfrüchte, dann auch Tofu. Man muss die nicht mit Mühe künstlich zu Fleisch verfälschen. Viele tun es auch nicht. Doch vielen anderen erleichtert es die Umstellung. Darum jeder, wie er will. (aus anima Nr.1/2012)

Seit längerem in Supermärkten

Seit Mai 2005: MIlchfreies Speiseeis bei Spar

Die Fa. Spar verkauft seit einiger Zeit milchfrei hergestelltes Speiseeis und kommt so den Wünschen von Konsumenten, :die aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen Milch(produkte) ablehnen, entgegen.

seit Herbst 2002:
Vegavita - Die pflanzliche Alternative auf Weizenbasis
Cholesterinfrei-fettarm-ballaststoffreich, mit Vitamin B12 -Zusatz
als Fleisch- und Wurst-Alternative in Form von "Fleisch", Brat- und Kochwürsten, Aufschnitt etc. in Merkur-Märkten

Schon länger gibt es Fleisch- und Wurst-Alternativen auf vorwiegend Soja-Basis, insbes. Produkte der Fa. Sojarei


Auch schon länger:
Feelgood BIO SOJA: eine Joghurt-Alternative (ohne Milch). Mit Joghurtkulturen fermentierte Sojabasis , aus österreichischen Bio-Sojabohnen ohne Gentechnik (vier Sorten: Erdbeere, Apfel/Birne, Banane/Müsli und Natur), Produzent: feel good-sojarei, Traiskirchen, www.sojarei.at)r. Oder seit 2005Joya - Sojagurt, Fa. Mona, Wien, www.joya-soja.at. Beide Firmen erzeugen u.a. auch Joghurt-Drinks. Erhältlich u.a. bei Merkur, Interspar und teilweise Eurospar und Billa.

 

Fortsetzung in Arbeit

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 Kosmetik

Tierversuchsfreie Kosmetik

Bekanntlich sind Kosmetika (Endprodukte und/oder insbes. deren Inhaltsstoffe=Rohstoffe) beträchtlichenteils in - häufig qualvollen - Tierversuchen getestet. Die EU hat zwar bereits vor längerem grundsätzlich Verbote beschlossen, deren Inkrafttreten aber immer wieder hinausgeschoben. Zwar dürfen Endprodukte in der EU seit September 2004 nicht mehr getestet werden, Tierversuche für neue Inhaltsstoffe sind jedoch weiterhin bis 2009 erlaubt. Auch Kosmetika, die außerhalb der EU in Tierversuchen getestet werden, können hier bis 2009 bzw. 2013 uneingeschränkt verkauft werden.
Tierversuche mit neuen Inhaltsstoffen sind immer noch die Regel. Aus Tierschutzsicht verdienen also Firmen, die sich auf altbekannte Inhaltsstoffe beschränken, den Vorzug.
Vor mehr als zwei Jahrzehnten hat der Deutsche Tierschutzbund e.V. (Baumschulallee 15, D-53115 Bonn; www.tierschutzbund.de) eine Initiative gestartet, um die Kosmetikfirmen zur Abkehr von den Tierversuchen zu bewegen. Eine Kosmetik-Positivliste wurde geschaffen und beworben. In der Liste sind Firmen (Marken) verzeichnet, die ab dem Stichtag 1.1.1979 weder ihre Endprodukte, die Kosmetika, noch deren Inhaltsstoffe im Tierversuch testen ließen. Die Initiative des DTB verdient- unbeschadet anderer Initiativen ( BDIH, HCS u.a.) - u. M. die besondere Unterstützung aller Tierfreunde.

Wo kann ich Artikel der Positivliste kaufen?
Teilweise in Spezialgeschäften, (Versand und Laden) wie
Fauna, 1030 Wien, Radetzkystr. 21, Tel. 01/712 72 29,

Eher wenige andere Reform/Naturkost/Bio-Läden und spezialisierte Parfümerien führen einzelne Waren aus der Positivliste des DTB, daneben ebenso wie teils die vorgenannten Firmen allerdings auch andere Kosmetika. Nach unseren jüngsten Tests ist in einzelnen der Läden das Wissen über die Positivliste des DTB und dessen Kriterien eher mangelhaft und es könnte mitunter vorkommen, daß nicht in der DTB-Liste enthaltenen Artikel der Liste zugeschrieben werden. Wobei es natürlich möglich ist, daß eine Firma die sachlichen Kriterien erfüllt, ohne sich um die Aufnahme in die Liste bemüht zu haben.


Die Produkte einiger anderer Firmen sind nur nach weniger strengen Klassifizierungsystemen „tierversuchsfrei“. Z.B. Kontrollierte Natur-Kosmetik – BDIH, Neuform. HCS (auch THCS) = The Humane Cosmetic Standard: wurde 1998 von einer internationalen Koalition von Tierschutzgruppen geschaffen. Er gestattet jedem Unternehen, den dann fixen tierversuchs-Ausschluß-Stichtag selbst zu bestimmen und sieht Fremdkontrolle vor.

Drogerieketten: Auch die eine oder andere Drogeriekette erklärt ihre Eigenmarken für tierversuchsfrei. Allerdings werden solche Eigenartikel in der Regel bei der Kosmetikindustrie in Auftrag gegeben und beinhalten so häufig bereits tiergetestete Inhaltsstoffe aus deren Repertoire, bedürfen also keiner zusätzlichen Tiertestung. Wer bei Firmen, die auch tierversuchte Ware erzeugen oder führen, kauft, stärkt diese und damit indirekt Tierversuche finanziell.

Aus Tierschutzsicht empfiehlt es sich daher, auf tierversuchsfreie Ware spezialisierte Firmen zu bevorzugen; und wenn schon in Kettenläden gekauft wird, dort alteingeführte Markenartikeln gegenüber Neuschöpfungen vorzuziehen

Zur Kosmetik-Kette The Body Shop: Vor 30 Jahren in England gegründet, richtete sie sich anders als der DTB ursprünglich nach der sogenannten 5-Jahres-Regel, d.h. Produkte und Inhaltsstoffe duften in den letzten fünf Jahren nicht tierversucht worden sein. In der Folge hat The Body Shop ebenfalls einen Fixtermin eingeführt, nämlich den 1.1.1991. Darüber hinaus unterschied sich das System von dem des DTB durch lediglich unternehmensinterne Kontrollen. Jedoch ist die Firma vor einigen Jahren HCS (siehe oben) beigetreten. 2006 ist das auf weltweit über 2000 Filialen angewachsene Unternehmen (um einen Kaufpreis von über 900 Mill. Euro) ins Eigentum des Welt-Kosmetikkonzern L’Oreal , an dem Nestle zu 27 % beteiligt ist, übergegangen. Laut Unternehmensangabe soll The Body Shop jedoch weiterhin nach den bisherigen Prinzipien geführt werden). Weitere Informationen fehlen uns noch. The Body Shop-Filialen gibt es in etlichen österr. Städten, u.a. in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck.

Ggenauere Informationen mit einer Liste von Kosmetik-Marken, die die strenge DTB-Regel erfüllen und in Österreich eher erhältlich sind, , senden wir Ihnen auf Anforderung gern zu.


Stand 30.6.2005 mit einigen späteren Ergänzungen
Irrtum vorbehalten, Angaben ohne Gewähr.


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